Übersicht zur Wanderung "Auf den Spuren der Friedhofsbahn..."

 

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Der Treffpunkt und Beginn ist der Vorplatz vom S-Bahnhof Berlin-Wannsee. (Ausgang Kronprinzessinnenweg)

Während der Wanderung begleiten uns viele historische Fakten, Bilder, Grafiken und Aussagen von Zeitzeugen.

Nach einer kurzen Einleitung zum Verlauf der Wanderung und des Vortrages zur Geschichte der Friedhofsbahn, laufen wir auf dem Bahnschotter der ehemaligen Bahntrasse. Kurz hinter der monumentalen Königswegbrücke begann einst das Grenzgebiet zwischen West-Berlin und der DDR. Wir passieren anschließend eine heute vergessene Autobahntrasse zum Berliner Autobahnring.

Kurz danach kreuzen wir den ehemaligen "Todesstreifen" an der innerdeutschen Grenze, sowie die einstige Streckenführung der Potsdamer Stammbahn, der ersten Preußischen Eisenbahnlinie welche 1838 in Betrieb genommen und 1945 stillgelegt wurde. Bei Ankunft in Dreilinden besichtigen wir eine Bauvorleistung aus den 1930er Jahren für einen möglicherweise geplanten viergleisigen Ausbau der Friedhofsbahn.

Nach anschließender Besichtigung der Reste des ehemaligen Grenzbahnhofes Dreilinden laufen wir unter der Stolper Weg-Brücke in Richtung des Teltowkanals, welcher bereits 1906 zur Entlastung der bisherigen Schifffahrtswege fertig gestellt worden ist.

Hier verlassen wir die Spuren der Friedhofsbahn für einen Moment, denn die "Totenbrücke" über dem Teltowkanal, wie sie einst von älteren Anwohnern genannt wurde, ist aufgrund des baulichen Zustandes heute nicht mehr passierbar und soll sogar noch im Jahr 2013 abgerissen werden.

Von hier aus sind es knapp 800 Meter Luftlinie zu einem ehemaligen Zwangsarbeitslager des Bosch Konzerns, welches heute in Vergessenheit geraten ist. Auch dieses dunkle Kapitel findet auf der Wanderung Erwähnung.

Nach einer kurzen Pause (saison- und wetterabhängig) an der ehemaligen DDR "Wassergrenzübergangsstelle Dreilinden" für Schiffe zwischen "Ost und West" am Teltowkanal, laufen wir zu den Resten des alliierten >Checkpoint Bravo< auf der vergessenen Autobahn.

Anschließend überqueren wir hier den Teltowkanal und nachdem wir die ehemalige "Raststätte Dreilinden" hinter uns gelassen haben, geht es ein kleines Stück auf der ehemaligen Autobahn zum südlichen Ufer des Teltowkanals. Mit historischen Tonmaterial wird hier an den ersten offiziellen "West-Berliner" Mauertoten gedacht. Am südlichen Brückenwiderlager der Totenbrücke sind bis heute Spuren des 2. Weltkrieges zu finden. 

Wieder auf der Trasse der Friedhofsbahn, führt uns die Wanderung an einem ehemaligen Wehrmachtsübungsgelände, später ein Übungsgelände der Roten Armee und der NVA in Richtung Stahnsdorf.  

Neben dem  Haupteingang des Südwest-Friedhofes in Stahnsdorf befinden sich die Reste der Leichenabfuhrstraße. Mit historischen Dokumenten wird hier die Art des Leichentransportes bis zum Mauerbau geschildert.

Auf dem stillgeleten S-Bahnhof Stahnsdorf lassen wir symbolisch in der Nacht zum  13. August 1961 den allerletzten S-Bahnzug den Bahnhof am Friedhof für immer verlassen.

In der ehemaligen Bahnhofsgaststätte, dem heutigen Tick-Tack gibt es die Möglickeit die Wanderung gemütlich ausklingen zu lasssen.

 

       

 

 

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